Gymnastikschuhe|
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Ein kleiner Blick in die Geschichte Das Wort Gymnastik kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt
„turnen“ oder „üben“. Und weil es griechisch ist, waren es auch die
Griechen, die als erste die Leibesübungen betrieben haben. Die Griechen
wollten mit der Gymnastik nicht etwa einzelne Körperteile zu
Höchstleistungen bringen, wie das bei der Athletik der Fall ist,
sondern hier wird der Körper in seiner Gesamtheit geschult. Von den Griechen kam die Gymnastik über die Römer schließlich auch zu
den Germanen. Im Laufe der Zeit hat sich die Gymnastik extrem
gewandelt. Früher gehörten Sportarten wie Diskuswerfen, Hochsprung oder
auch das Ringen zur Gymnastik, davon ist aber nur noch wenig übrig
geblieben. Die wichtigsten Gymnastikarten heutzutage sind
beispielsweise Krankengymnastik, Wassergymnastik und auch Aerobic. Von der Geschichte her wissen wir, dass damals noch nackt geturnt
wurde, was heute natürlich nicht mehr denkbar wäre. Auch hatte man
früher noch keine Schuhe an. Doch selbst das hat sich im Laufe der Zeit
gewandelt. Heute trägt man deshalb sogenannte Gymnastikschuhe. Die Beschaffenheit Das Material eines typischen Gymnastikschuhs ist Baumwolle.
Mittlerweile gibt es aber die Schuhe auch schon aus Nappaleder oder aus
robustem Wirk- oder Glanzsatin. Damit man einen festen Halt am Boden
hat, besteht die Sohle meist aus Gummi oder Kautschuk, aber auch aus
Split oder Leder. Ein sehr elastisches Gummiband sorgt dafür, dass der
Schuh auch oberhalb des Knöchels gut anliegt und man ihn nicht
verlieren kann. Gymnastikschuhe werden dank ihrer Beschaffenheit
deswegen auch als Einstieg ins Ballett genutzt, bevor sie mit der Zeit
durch richtige Ballettschuhe ersetzt werden. Aber auch beim Turnen, vor
allem an Stufenbarren, Reck und Schwebebalken werden sie eingesetzt. Der Nutzen Ein Gymnastikschuh hat mehrere Vorteile in sich vereint. Erstens erhält
man durch ihn eine nahezu perfekte Bodenhaftung, dadurch wird die
Verletzungsgefahr minimiert. Mit nackten Füßen kann beim Turnen durch
den Schweiß ein gefährlicher Rutschfilm entstehen. Der Schuh ist
außerdem sehr elastisch und passt sich dem Fuß perfekt an, so wird er
auch nicht als störend empfunden. Ein Schuh aus Baumwolle ist dazu noch
sehr atmungsaktiv, ist strapazierfähig und weich und man kann ihn
waschen. Die Materialien Leder oder Satin passen sich ebenfalls dem Fuß
an, sind aber ein wenig empfindlicher. Die Mode Mit dem Aspekt Mode hatten die Gymnastikschuhe in der Vergangenheit
wenig zu tun. Sie sollten funktionell sein. Das erfüllen sie auch heute
noch, doch mit zunehmendem Modebewusstsein, auch in der
Freizeitindustrie, wurden selbst die Gymnastikschuhe weiterentwickelt.
Zu den bereits angesprochenen Materialien haben die Schuhe auch ihr
Aussehen geändert. So kann man sie in diversen Farben und auch Formen
erhalten, es gibt sie mit Punkten, Kreisen oder Sternen und mit vielen
anderen interessanten und modischen Aufdrucken, außerdem – als Sorte
„Nobel geht die Welt zugrunde“ – in Silber und auch Gold. Ganz einfache
Gymnastikschuhe sind bereits zum Preis von etwa vier Euro zu haben,
nach oben hin können sie auch mal 40 Euro kosten, dann steht allerdings
adidas drauf.
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