Poolbillard Spielregeln

Das Poolbillardspiel ist wohl eines der beliebtesten Geschicklichkeitsspiele überhaupt. Kein Wunder also, dass es spezielle Billardkneipen oder Räumlichkeiten mit einem Billardtisch gibt. Die offiziellen Regeln sind den meisten Hobbyspielern nicht bekannt und deshalb wendet man in aller Regel die Kneipenregeln an. Diese sind hauptsächlich aufgestellt worden, da die offiziellen Regeln an Münztischen nur eingeschränkt angewandt werden können. Da die offiziellen Regeln aber auch den Hobbyspieler begünstigen, sollte eine gesunde Mischung von Beiden gespielt werden.

Offiziell spielen zwei Spieler gegeneinander, natürlich kann diese Spielweise auf Teams in Kneipen aufgeteilt werden. Die Kugeln werden in einem Dreieck angeordnet und abwechselnd mit vollen und halben Kugeln bestückt. Die schwarze Acht wird in der Mitte des Dreiecks platziert. Zur Eröffnung des Spiels beginnt ein Spieler, der vorher bestimmt oder ausgeknobelt wurde, mit einem Stoß der weißen Kugel gegen das Dreieck. Die weiße Kugel wird im Kopffeld platziert, welches mit einer dünnen Linie markiert ist. Die Zuteilung der Kugeln erfolgt nach Fall der ersten Kugel. Versenkt derjenige der den Anstoß gemacht hat gleich eine Kugel, so ist er erneut dran und darf nun auf seine Farbe zielen. Der Gegner erhält dann die Kugelfarbe die noch vollzählig auf dem Tisch ist. Im weiteren Verlauf des Spiels wird sich abgewechselt. Versenkt ein Spieler eine seiner Kugeln, so ist er erneut dran. Dies kann sich theoretisch bis zum Spielende hinziehen.
Bei den Profis werden auch Fouls gespielt, Hobbyspieler sollten diese auch berücksichtigen. Die Fouls werden bei den Profis mit einem Spielerwechsel und freier Platzierung der weißen Stoßkugel geahndet. In der Kneipe sollte man die freie Platzwahl eher auf das Kopffeld einschränken, ansonsten wird das Spiel zu sehr vereinfacht. Ein Foul entsteht dann, wenn die weiße Kugel zuerst die gegnerische Kugel berührt, versenkt wird, gar keine Kugel berührt wird, zuerst eine Bande berührt wird, eine weitere Kugel während dem Stoß der Weißen berührt wird, eine Kugel den Tisch verlässt, wenn nicht mindestens ein Bein auf dem Boden steht oder die Kugeln vom vorangegangenen Stoß noch in Bewegung sind.
Sind alle Kugeln versenkt und nur noch die Schwarze übrig, dann darf der Spieler der zuerst seine Kugeln versenkt hat, damit beginnen, das Spiel zu beenden. Im Übrigen verliert der Spieler sofort, der die Acht vor der Versenkung seiner Kugeln in eine Tasche spielt. Die Taschenwahl ist bei den Profis frei und darf bei jedem Stoß neu angesagt werden. Die Kneipenspieler spielen oft in die Tasche, in die die letzte farbige Kugel gespielt wurde. Oftmals wird diese Variante langwierig und langweilig.

Also, viel Spaß beim Billard und die Mischung macht’s.







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