In Deutschland sind der Wildkarpfen, der Schuppenkarpfen, der Zeilenkarpfen, der Spiegelkarpfen und der Lederkarpfen weit verbreitet.
Erwähnenswert ist zudem der Koi. Er ist eine japanische Zuchtform und wird als Zierfisch gehalten.
Bis heute zählt der Karpfen zu den begehrtesten Speisefischen und wird besonders gern Weihnachten und Silvester serviert.
Selbstverständlich sind Karpfen bei Anglern sehr beliebt, allerdings
sind sie nicht einfach zu fangen. Der Karpfenangler muss mit vielen
Tricks arbeiten, um diesen Fisch an die Angel zu bekommen. Wichtig ist
es, die Gewässer gut zu kennen und zu wissen, wo sich die Karpfen
aufhalten. Es ist sinnvoll, seine Angel nicht einfach ziellos ins
Wasser zu werfen, sondern ein Echolot zur Lokalisierung zu benutzen.
Das Echolot zählt inzwischen zur Standardausrüstung, für einen
erfolgreichen Fang.Mit der Karpfenrute oder der Karpfenrolle ist der Angler bereits bestens ausgerüstet, um den kräftigen und wilden Fisch aber auch an Land zu bekommen, braucht der Karpfenangler unbedingt einen großen und stabilen Kescher.
Letztendlich kommt es aber auf den richtigen Karpfenköder an. Die Palette ist riesig. Kleinere Karpfen lassen sich mit Würmern und Maden relativ einfach überlisten und fangen. Die größeren, meist scheuen und vorsichtigen Karpfen, sind erheblich schwerer an die Angel zu locken. Die wohl beliebtesten Köder sind sogenannte Boilies. Sie werden aus verschiedenen Zutaten hergestellt und dann gekocht. Ihre Konsistenz ist je nach Rezept, zäh bis sehr hart. Im Wasser lösen sie sich kaum auf und somit erweisen sie sich als ideale Köder, denn sie werden fast ausschließlich von Karpfen gefressen. Sollten Boilies aber nicht das Futter der Wahl sein, dann sind Brot, Teig oder Maden durchaus einen Versuch wert, die Karpfen zum Anbeißen zu verführen. In diesem Sinne: „Petri Heil“!
