Snooker Spielregeln

Snooker ist eine beliebte und oftmals professionell ausgeführte Abwandlung des Spiels Billard. Snooker wird stets zu Zweit gespielt. Das Spielziel besteht darin, mit Hilfe eines Queues alle 15 roten und sechs andersfarbigen Spielkugeln in die Taschen des Billardtisches zu versenken.

Das Spiel wird aufgrund seines hohen Taktikanteils vor allem bei erfahrenen Billardspielern geschätzt. Es birgt im Vergleich zum klassischen Billardspiel einen höheren technischen Schwierigkeitsgrad in sich. Somit wird der Spieler permanent in seinem Spiel- und Taktikverständnis gefordert. Anders als beim bekannten Billard weisen die Spielkugeln einen geringeren Durchmesser auf. Der Spieltisch hat hingehen eine größere Fläche. Hieraus und speziell aus den Regeln des Spiels ergibt sich für viele Spieler der Reiz des Snooker.
Im Gegensatz zum Billard wird beim Snooker oftmals ein gewisser Dresscode vom Spieler gefordert, den es einzuhalten gilt. Daher wird Snooker oftmals als „gentlemen´s sport“ bezeichnet.

Das Grundprinzip des Snooker ist leicht zu verstehen. Es gilt, mit Hilfe des Queues abwechselnd eine rote gefolgt von einer andersfarbigen Kugel in einer der Taschen des Snookertisches zu versenken. Der Spieler ist solange am Zug, bis er einen Fehler begeht. Jede der Kugeln hat einen festgelegten Wert, der dem Spieler entsprechende Punkte einbringt. Alle roten Kugeln haben einen Wert von Eins. Alle farbigen Kugeln entsprechend Werte von Zwei bis Sieben. Die Reihenfolge der Wertigkeit aller Snookerkugeln reicht von Rot, über Gelb, Grün, Braun, Blau, Pink bis hin zu Schwarz. Die Werte der vom Spieler versenkten Kugeln werden ihm als Pluspunkte gutgeschrieben. Minuspunkte werden beim Snooker nicht vergeben. Sobald ein Spieler mehr Punkte auf seinem Konto verbuchen konnte, als der gegnerische Spieler im Optimalfall im laufenden Spiel erzielen kann, hat er einen Frame gewonnen.

Ein Snooker Match besteht stets aus mehreren Frames, deren Anzahl vor Spielbeginn festgelegt wird. Hat ein Spieler mehr als die Hälfte aller möglichen Frames eines Satzes oder Matches für sich entschieden, hat er das Match gewonnen. Bei Ranglistenturnieren ist die Anzahl der Frames im Normalfall ungerade, so dass kein Unentschieden zwischen den beiden Kontrahenten möglich ist.


In Deutschland führt Snooker mit etwa 4.000 organisierten Spielern eher ein Schattendasein. In Großbritannien ist es hingegen mit sechs Millionen Spielern eine der beliebtesten Sportarten überhaupt.

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