Angelköder gibt es unzählige und so mancher Angler hat auch so seine
Tricks wie er Brassen, Barben, Zander oder Aale fängt. Der Fachhandel sowie Onlineshops für Angelausrüstung bieten auch ein fast unübersichtliches Angebot von Ködern. Zunächst
einmal kann man Maden zum ködern von Döbeln, Barben oder auch Forellen
einsetzen. Die Maden, sowie auch spezielle Würmer erhält man in jedem
Angelgeschäft. Mit dem kanadischen Tauwurm fängt man besonders gut
Aale, wobei Kompostwürmer sich zum Aale fangen nicht eignen.

Einige Angler benutzen auch für den Fang von diesen Fische einen
Käseköder. Gouda oder Emmentaler, aber auch besonders streng riechende
Käsesorten können dafür genommen werden. Zum Fang von Barben werden
Stückchen von einer Frikadelle als Geheimtipp gehandelt.
Um Raubfische wie einen Zander oder Hecht zu fangen, muss man sich spät
abends, bei Einbruch der Dämmerung mit Köderfischen auf die Lauer
legen. Die Köderfische werden auf einem Haken befestigt, eingeworfen
und dann wartet man auf den Anbiss. Als Köder eignen sich auch
Gummifische, die sich durch die Aktivität am Schwanzende als Beutefisch
anbieten. Auch Barsche lassen sich damit fangen. Einen Hecht fängt man
auch mit einem Blinker oder Spinner. Durch die Reflektierung des
Lichtes werden die Schuppen eines Fisches imitiert und und der Hecht
wird zum Anbiss verleitet. Insidertipp: Mit einem roten Wollfaden am
Blinker geht es noch besser.
Im Angelgeschäft erhältlich sind auch sogenannte Wobbler. Diese langen Köder eignen sich für Fänge
in Bächen und täuschen dem Raubfisch durch taumelnde Bewegungen einen
kranken oder schwachen Fisch vor. Die in ihren Verstecken lauernden
Raubfische werden mit dem, unter Wasser aktiven Köder angelockt.
Manche Köder verfügen über eine holographische Oberfläche und eine sehr
natürliche Farbgebung, dadurch sind sie unter Wasser kaum von einem
echten Fisch zu unterscheiden. Durch bewegliche Schwanzpartien werden
durchaus lebendige Bewegungen imitiert, die den Räuber zum Anbiss
verführen. Auch ein Spinner, der durch eine starke Rotation eine
Druckwelle erreicht und damit den Fisch zum Beißen verleitet, eignet
sich fast immer. Man muss ihn entsprechend der Größe des zu angelnden
Fisches auswählen um damit erfolgreich zu sein. Farben spielen da
weniger eine Rolle, aber silber- oder goldfarbene Spinner versprechen
gute Ergebnisse.