Einige Angler benutzen auch für den Fang von diesen Fische einen
Käseköder. Gouda oder Emmentaler, aber auch besonders streng riechende
Käsesorten können dafür genommen werden. Zum Fang von Barben werden
Stückchen von einer Frikadelle als Geheimtipp gehandelt.Um Raubfische wie einen Zander oder Hecht zu fangen, muss man sich spät abends, bei Einbruch der Dämmerung mit Köderfischen auf die Lauer legen. Die Köderfische werden auf einem Haken befestigt, eingeworfen und dann wartet man auf den Anbiss. Als Köder eignen sich auch Gummifische, die sich durch die Aktivität am Schwanzende als Beutefisch anbieten. Auch Barsche lassen sich damit fangen. Einen Hecht fängt man auch mit einem Blinker oder Spinner. Durch die Reflektierung des Lichtes werden die Schuppen eines Fisches imitiert und und der Hecht wird zum Anbiss verleitet. Insidertipp: Mit einem roten Wollfaden am Blinker geht es noch besser.
Im Angelgeschäft erhältlich sind auch sogenannte Wobbler. Diese langen Köder eignen sich für Fänge
in Bächen und täuschen dem Raubfisch durch taumelnde Bewegungen einen kranken oder schwachen Fisch vor. Die in ihren Verstecken lauernden Raubfische werden mit dem, unter Wasser aktiven Köder angelockt.
Manche Köder verfügen über eine holographische Oberfläche und eine sehr natürliche Farbgebung, dadurch sind sie unter Wasser kaum von einem echten Fisch zu unterscheiden. Durch bewegliche Schwanzpartien werden durchaus lebendige Bewegungen imitiert, die den Räuber zum Anbiss verführen. Auch ein Spinner, der durch eine starke Rotation eine Druckwelle erreicht und damit den Fisch zum Beißen verleitet, eignet sich fast immer. Man muss ihn entsprechend der Größe des zu angelnden Fisches auswählen um damit erfolgreich zu sein. Farben spielen da weniger eine Rolle, aber silber- oder goldfarbene Spinner versprechen gute Ergebnisse.
