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Beachvolleyball kennt fast jeder. Wisst Ihr aber auch noch mehr? Klar ist, dass man 2 Teams benötigt um überhaupt diese Sportart austragen zu können. Jedes Team hat 2 Spieler (einen Blockspieler und einen Angabespieler). Diese stehen sich auf einem durch ein Netz geteilten Sand-Spielfeld gegenüber. Das Spielfeld selbst ist 8 mal 8 Meter groß.
Wann fing es an?
In den 20er Jahren entstand der 1. Volleyball-Court. Und zwar in Santa Monica (Kalifornien). Schnell verbreitete sich diese Sportart und erreichte auch bald Europa. Organisiert von Bernie Holtzman wurden dann 1947 in Kalifornien die ersten 2er-Team-Meisterschaften ausgetragen. 18 Jahre später entstand die California Beach Volleyball Association (CBVA), die Turniere ausrichtete und die schriftliche Niederlegung der Spielregeln veranlasste. 1983 kam es dann zur Gründung des AVP (Association of Volleyball Professionals). Beachvolleyball war nun so populär, dass bereits 4 Jahre später die ersten Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Wie auch im Fussball und in anderen Sportarten wird Beachvolleyball nicht nur von Männern, sondern auch von Frauen gespielt. Bis heute ist diese Sportart attraktiv geblieben und zieht somit stets viele Besucher an.
Die Grundregeln
Abgesehen vom Aufschlag kann der Ball mit allen Körperteilen gespielt werden. Beim Aufschlag selbst zählt nur die Hand bzw. der Arm. Die ersten 2 Sätze werden bis 21 Punkte gespielt. Steht nach 2 Sätzen noch kein Sieger fest, kommt es zu einem Entscheidungssatz, der nur bis 15 Punkte gespielt wird. Bei Punktgleichheit benötigt ein Team 2 Punkte Vorsprung damit es gewinnt. Es ist also gut möglich, dass der 3. Satz auch mal 23:21 oder noch höher ausgeht. Dies gilt aber auch für die beiden ersten Sätze. Pro Satz hat jedes Team die Möglichkeit eine Auszeit zu nehmen, in der Taktikbesprechungen oder ähnliches vorgenommen werden können. Nach jeweils 7 gespielten Punkten findet ein Seitenwechsel statt. Im 3. Satz schon nach 5 Punkten. Verletzt sich ein Spieler, was ja auch vorkommt, so wird sofort abgebrochen und der Spielzug wiederholt. Der Verletzte Spieler hat pro Satz 5 Minuten Zeit um wieder auf die Beine zu kommen. Treten äußere Beeinträchtigungen während des Spiels auf, so wird der Spielzug ebenfalls wiederholt. Wird beim Aufschlag das Netz berührt und landet der Ball im gegnerischen Feld, so ist dies kein Fehler. Jedoch darf der eigene Mitspieler den aufschlagenden Spieler und auch nicht die Flugbahn des Balles dem Gegner durch einen Sichtblock verdecken. Wie auch im Fussball werden Verwarnungen mit einer gelben und grobe Unsportlichkeiten mit einer roten Karte (Spielzugsverlust) geahndet. Grobe Unsportlichkeiten sind z.B.: Spielzugsverzögerungen oder das Überschreiten der 12 Sekunden zwischen den Ballwechseln. Wurde ein Spieler schon mit gelb verwarnt, so bekommt er bei jeder weiteren die rote Karte. Die Einspielzeit vor jeder Partie beträgt 5 Minuten.
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